Gadget-Test: ibattz Mojo Refuel Case


Wenn unterwegs keine Steckdose vorhanden ist, sollen Akku Hüllen das iPhone wieder aufladen. Für einen Test haben wir das ibattz Mojo Refuel Case von ibattz gestellt bekommen. Wie es sich im Praxistest schlägt, erfahrt ihr hier.

Die Daten

Das ibattz Case beherbergt einen 2200mAh starken Akku. Mit 85 Gramm trägt es dem iPhone natürlich etwas dicker auf. Mein 5S wiegt 114 Gramm, so dass mit der Hülle drumherum ich bei 200 Gramm liege. Das macht sich schon bemerkbar, vor allem wenn man die alten Handys aus der Pre-Smartphone-Zeit nicht kennt ;-) Bei der Breite kommen mit Hülle nur ein paar Milimeter drauf, wie bei einer normalen Hülle. Allerdings machen sich natürlich die Höhe und die Dicke bemerkbar. Statt knapp über 12 Zentimeter Höhe sind es mit ibattz Case 13,8 Zentimeter. Also auch zu verkraften. Die Dicke von unter einem Zentimeter beim iPhone 5S wird aber zu knapp anderthalb Zentimetern, wenn die Hülle dran ist. Mir persönlich wäre das ibattz Case im Alltagsgebrauch zu unhandlich, aber das iPhone lässt sich mit Hülle noch problemlos in der Hosentasche verstauen.

Gadget-Test: Logitech K750 Solar-Tastatur für Mac


Wer sich nach einer schnurlosen Tastatur für den Mac umsieht, wird feststellen, dass gerade vollwertige mit Nummernblock Mangelware sind. Apple bietet seine schnurlose Bluetooth Tastatur ohne Nummernblock an, auch andere Anbieter bleiben bei diesen reduzierten Modellen. Umso erfrischender, dass es mit der Logitech K750 für den Mac eine vollwertige, schnurlose Tastatur gibt, die sogar mit einem besonderen Feature daher kommt: Sie wird durch Solarzellen mit Energie versorgt.

Logitech Solar AppIhr habt richtig gehört, es müssen keine Batterien gekauft oder Akkus mit einem Kabel aufgeladen werden. Stattdessen lädt sich die Tastatur ständig dank der Solarzellen auf. Das funktioniert ziemlich gut, so lange ihr nicht im Keller hockt. Aber selbst da reicht in der Regel das Licht einer Schreibtischlampe aus, um den Akku bei 100% zu lassen. Ich habe die Tastatur seit fast drei Wochen im Einsatz und der Akku ist kein einziges Mal unter 100% gerutscht. Zudem könnt ihr noch die Logitech Solar App herunterladen, mit der sich der Akku-Status überprüfen lässt und wie viel Licht die Solarzellen gerade aufnehmen.

Gadget-Test: Ozaki O!Tool Combo Cable (Lightning & MicroUSB)


Wer kennt nicht das Problem: Man fährt in Urlaub und muss sowohl ein Lightning-Kabel als auch ein MicroUSB-Kabel mitnehmen. Ok, die meisten kennen das Problem vielleicht nicht, aber für mich war es ein kleines. Bei iPad mini, iPhone, Kindle und QX-10 muss ich zum Glück auch nur zwei und nicht vier Kabel mitnehmen. Aber es wäre schon praktischer, wenn es nur ein einziges Kabel wäre. Die Lösung habe ich eher zufällig gefunden, es ist das Ozaki O!Tool Combo Cable:

Beide Anschlüsse an einem Kabel

Beide Anschlüsse an einem Kabel

Ich muss zugeben, dass der Begriff Test für dieses Kabel ein bisschen gestreckt wird, da es nicht viel zu testen gibt. Das Grundprinzip wird auf dem Foto direkt klar: Der Lightning Anschluss kann auf den MicroUSB aufgesteckt werden, so dass sich Apple Geräte laden lassen.

Das Ozaki Combo Cable am iPad mini

Das Ozaki Combo Cable am iPad mini

Wie sicher sind Touch ID und iOS?

Backlinkseller

Apple hat vor ein paar Tagen eine neue Version seines iOS Security Document herausgegeben. Darin sind einige interessante Details zur Fingerabdruck-Erkennungssoftware Touch ID zu finden, die Apple derzeit mit dem iPhone 5S anbietet. Zunächst geht es in dem Dokument aber um den Startvorgang von iOS. Dieser wird in mehreren Schritten von der niedrigsten Hardwareebene bis zur Benutzeroberfläche geführt, damit gerade in den unteren Softwarelevels nichts verändert wird. Auch der Apple A7 Prozessor kommt hier ins Spiel, da er einen vom Rest der Hardware abgetrennten Coprozessor hat, der Secure Enclave genannt wird und die Software beim Bootvorgang verifiziert. Sollte eine dieser Verifikationen fehlschlagen, wird auf dem entsprechenden Gerät „Connect to iTunes“ ausgegeben und das Gerät muss auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Durch den Coprozessor des A7 soll es außerdem unmöglich sein eine ältere Version von iOS auf eines der iDevices zu installieren, da jede Software vor der Installation verschiedene Kryptographie- und Sicherheitstests bestehen muss. Dadurch will Apple verhindern, dass sich jemand an längsten behobenen Sicherheitslücken vergreift.

Gadget-Test: Callstel iPad Ständer – Eine Alternative zu Compass & Co.?


Neben den iPad-Hüllen mit Aufstell-Funktion gibt es auch native iPad Ständer, wenn jemand keine Hülle braucht. Design- und materialtechnisch ist hier besonders der Twelve South Compass zu erwähnen. Der wird in Zukunft vielleicht auch noch getestet, aber heute versuchen wir es mit einer Low Budget Version: Dem Callstel iPad Ständer. Dieser kostet bei Amazon nur schlappe 5-6 Euro und ist damit um einiges billiger als ein Großteil der Konkurrenz.

Wie ist die Verarbeitung?

Zweckmäßig wäre die richtige Antwort auf diese Frage. Das Plastik ist billig und relativ sauber gearbeitet, aber gute Haptik ist was anderes.

iPad Ständer geklappt

Zusammengeklappt nimmt der iPad Ständer nicht viel Platz weg

Positiv überrascht war ich aber davon, dass der Arm, welcher das iPad in Position hält, dann doch eine Gummierung bekommen hat, damit kein hartes Plastik an das Tablet gerät. Die Füße lassen sich in Stufen auseinander klappen.

iPad Ständer klappen

Auch ausgeklappt noch ziemlich unscheinbar

Das richtige NAS für den Mac

NAS steht für Network Attached Storage und bezeichnet einfache Dateiserver, die immer öfter auch im Privatbereich verwendet werden. Gerade in Haushalten mit mehreren Personen, ist die Möglichkeit Musik oder Fotos in einer gemeinsamen Datenbank zu sammeln sehr attraktiv. Doch viele NAS-Systeme gehen mittlerweile deutlich über die Funktionen eines einfachen Datengrabes hinaus. So ist es mit den meisten Geräten auch möglich Filme an den passenden Fernseher oder Rechner zu streamen.

Im professionellen Bereich sind solche Netzwerk-Speichereinheiten schon längst Standard.

Geschwindigkeit

Das NAS unterscheidet sich von einem normalen Datenspeicher hauptsächlich durch den Netzwerkanschluss. Dieser ist auch der limitierende Faktor für die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Deshalb sollte man sich zunächst überlegen, wie viele Leute auf das NAS zugreifen werden und welche Art von Daten sie dabei abrufen. Bei einer Anbindung über WLAN, also 54 Mbit, sind Datenraten von etwa 5 MB/s lesen und schreiben realistisch. Das ist natürlich nicht unbedingt ein Spitzenwert, aber dafür erhält man etwas Flexibilität, was den Aufstellungsort des NAS betrifft. Außerdem reicht der Datendurchsatz immer noch aus um beispielsweise einen HD-Film zu streamen – allerdings nur für eine Person.

Alle Infos vom Mobile World Congress

In Barcelona findet derzeit der Mobile World Congress statt. Diese Fachmesse mit etwa 75.000 Besuchern, ist eine der wichtigsten im Bereich Telekommunikation. Deshalb haben auch fast alle großen Hersteller neue Pläne und Projekte vorgestellt. Hier eine Auswahl

Samsung Galaxy S5 und Gear 2

Samsung nutzt den Kongress um sein neues Handy-Flaggschiff vorzustellen. Die Koreaner präsentieren ihr neues Galaxy S5, dass mit neuen Features eher sparsam umgeht. So sieht die Vorderseite des S5 eigentlich genau so aus, wie die des S4 – nur ein bisschen größer. Dafür gibt es jetzt einen Fingerabdruck-Scanner, der im Grunde genauso funktioniert, wie Apple’s Touch ID beim iPhone 5S. Ansonsten hat Samsung an den üblichen Stellen etwas Nachgebessert. Hier die Spezifikationen des S5 im Überblick:

OS Android 4.4.2
Prozessor 2,5 GHz Quad-Core
RAM 2 GB
Display 5,1″ 1920 x 1080 Super AMOLED
Kameras (Normal/Front) 16 MP / 2,1 MP

WhatsApp wird von Facebook übernommen

Seit Mittwoch Abend ist es offiziell: Facebook übernimmt den Nachrichtendienst WhatsApp. Mark Zuckerberg gab dazu eine Stellungnahme auf Facebook ab, in der er über die zukünftige Partnerschaft philosophiert. Demnach soll WhatsApp zunächst komplett eigenständig arbeiten, da sich der Facebook-Chat und der Kurznachrichtendienst doch deutlich unterscheiden.

450 Millionen Menschen sind mittlerweile bei WhatsApp angemeldet. Diese große Kundenbasis wollte sich Facebook nicht entgehen lassen und bot dem Gründer Jan Koum 16 Milliarden US-Dollar für sein Unternehmen. 4 Milliarden davon in bar, sowie 12 Milliarden in Facebook-Aktien. In vier Jahren kommen auch noch weitere drei Milliarden Dollar hinzu. Damit ist WhatsApp die teuerste Start-Up Übernahme aller Zeiten. Etwa 42 Dollar zahlt Facebook für jeden einzelnen Nutzer. Das ist bei einer App mit Jahresumsatz von höchstens 89 Cent schon ziemlich hoch, aber vor allem durch das extreme Wachstum von WhatsApp zu erklären. Jeden Tag melden sich etwa 1 Millionen neue Nutzer an. Zum Vergleich: Der Foto-Dienst Instagram kostete Facebook im April 2012 lediglich eine Milliarde.

Editorial: Warum ich Safari wieder den Rücken kehre

Kurze Vorgeschichte: Seit ca. 2010 habe ich den Chrome Browser genutzt. Damals war ich mit der Firefox Leistung unzufrieden, da der Browser mit jedem Update langsamer erschien. Zudem hatte ich damals noch ein Android Handy und freute mich über den Sync der Lesezeichen. Und obwohl ich mit Chrome weiterhin zufrieden war, habe ich vor einem Monat auf Safari als Standardbrowser gewechselt. Das geschah vor dem Hintergrund, dass ich auf iPhone und iPad keine Lust mehr auf Chrome hatte und Safari den  iCloud-Sync anbot. Der Umstieg ging auch schnell vonstatten und gerade auf den beiden Mobilgeräten fand ich es praktisch mit der native App zu surfen – auf meinem Macbook Air war ich nicht so zufrieden.

iPhone Hülle selbst gestalten (2): Caseable im Test

Im zweiten Teil dieser Reihe schauen wir uns den Anbieter Caseable an. Das in Brooklyn und Berlin ansässige Unternehmen wirbt damit, dass die Produkte in Handarbeit angefertigt werden. Das soll wohl hohe Qualität versprechen, genau wie der doppelt so teure Preis im Vergleich zu unserer ersten Testhülle. Ob Caseable das Versprechen halten kann, erfahrt ihr im Test.

Bisherige Tests:

Printplanet

Details

Shop: Caseable

Ausführung: Smartphone Hülle 5S

Farbe: / (Rundherumdruck)

Variante: /

Preis: 24,90€ zzgl. VK

Gewicht: 24g

Der Test

Leider fiel direkt die Lieferzeit negativ auf. Bestellt wurde die Smartphone Hülle am 29. Januar. Laut der Bestell-Mail braucht Caseable 3-5 Tage, um die Hülle anzufertigen, bevor sie dann verschickt wird. Am 7. Februar hatte ich deshalb einmal angefragt, als noch keine weitere Info oder Versandmail in meinem Postfach lag. Sehr zeitnah kam aber die Nachricht von Caseable, dass es in der Produktion durch Krankheitsfälle zu Engpässen gekommen ist.