Parship verliert Prozess wegen überhöhter Forderungen

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ParshipDie Online-Partnervermittlung Parship wurde verurteilt, ihren Kunden nach zwei Wochen ihr Widerrufsrecht gewähren, ohne nahezu den vollen Vertragspreis für die abgeschlossene Laufzeit zu berechnen.

Das entschied am 22. Juli 2014 das Landgericht Hamburg in einem Prozess (Aktenzeichen: 406 HKO 66/14), den die Verbraucherzentrale Hamburg führte.

Zugrunde lag ein Fall, bei dem ein Kunde einen Vertrag über eine sechsmonatige Mitgliedschaft zum Preis von 269 Euro innerhalb von 14 Tagen widerrief und dafür als “Wertersatz” satte 202 Euro zahlen sollte.

Nach diesem Urteil schuldet der Nutzer Parship aber nur einen Wertersatz von rund 20 Euro, denn darin heißt es: “Die Berechnungsart führt zu einer gesetzwidrigen Entwertung des Widerrufsrechtes.”

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Der EZB in Frankfurt wurden 20.000 Kontaktdaten geklaut

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EZB_Wikipedia_EpizentrumEin Datenleck musste die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main einräumen. Unbekannte sollen in eine Registrierungsdatenbank für Veranstaltungen eingedrungen sein, über die man sich auf der EZB-Website anmelden könne, teilte die Bank am heute mit.

Dabei seien die Kriminellen an ca. 20.000 E-Mail-Adressen, teilweise auch Telefonnummern und Postanschriften gekommen, sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa.

Die gestohlenen Daten sollen es Journalisten und Seminarteilnehmern gehören. Die Datenbank steht angeblich nicht mit dem internen IT-System der EZB in Verbindung. Marktrelevante Daten seien nicht betroffen.

Die Notenbank erfuhr von dem Angriff am späten Montagabend über eine anonyme E-Mail, in der Unbekannte Geld im Gegenzug für die Daten gefordert haben. Die Polizei habe inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. Die EZB ihrerseits informiere gerade die möglicherweise ausgespähten Nutzer und setzte sämtliche Passwörter zur Sicherheit zurück.

Hoffentlich passen die Finanzjongleure vom Main auf den Euro besser auf als auf ihre Datenbanken…

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Operation Emmental: Angriff auf Online-Banking


phishingDie Sicherheitsexperten von Trend Micro haben eine neue Angriffsmethode von Cyberkriminellen entdeckt, die die beim Online-Banking gängige Form der Zwei-Faktor-Authentifizierung aushebeln kann.

Trend Micro nennt die Angriffe “Operation Emmental”. Bisher trafen sie ausschließlich Bankkunden aus Österreich und der Schweiz, doch auch bei vielen deutschen Banken könnten die Kriminellen damit Erfolg haben.

Die Malware kommt per Email und ändert dann die DNS-Einstellungen, installiert ein SSL-Zertifikat und löscht sich abschliessend selbst wieder.

Ruft jemand danach mit dem infizierten Rechner eine Online-Banking-Site auf, wird er von dem manipulierten DNS-Server auf eine gefälschte Bankseite umgeleitet. Nachdem er Benutzername, Konto- und PIN-Nummer eingegeben hat, wird er aufgefordert, eine App auf seinem Smartphone zu installieren, ohne die in Zukunft das Online-Banking nicht mehr möglich sei.

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Mitfahrdienst Uber hat ab sofort Fahrverbot in Hamburg


UBERHamburg hat jetzt auch den Mitfahrdienst Uber verboten. Die Verkehrsbehörde habe der Firma Uber am Montag dieser Woche eine Untersagungsverfügung zugestellt, teilte die Behörde gestern mit.

Uber habe keine Genehmigung für die Personenbeförderung und jetzt noch einen Monat Zeit, um gegen die Verfügung Widerspruch einzulegen.

Uber betreibt eine Plattform, über die Fahrer Personentransport-Dienste anbieten können.

Weder die einzelnen Fahrer noch die Firma hätten Genehmigungen dafür, sagte die Sprecherin der Verkehrsbehörde. Uber verstoße deshalb gegen das
Personenbeförderungsgesetz.

Auf die Fahrer des Dienstes könnten in Hamburg jetzt 1000 Euro Strafe pro Verstoß zukommen, wenn sie weitere Fahrten durchführen würden.

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Foto: Ringelblume ganz nah


DSCF4205Die Nahaufnahme einer Ringelblume (Calendula), die im Blumenkasten auf meinem Balkon im Forum Lüdinghausen wächst, wurde vorgestern gemacht. Dies heilsame Pflänzchen ist auch die klassische “Er liebt mich – er liebt mich nicht”-Blume, darf allerdings eigentlich nicht gepflückt werden, sonst gibt es ein Gewitter. Vielleicht, wenn es mal wieder zu lange nicht geregnet hat? *grübel*

Das Bild wurde mit meiner Fujifilm Finepix S1600 aufgenommen. Download mit vollen 4.000 x 3.000 Bildpunkten Auflösung und Verwendung des Fotos im Internet gegen Quellennachweis.

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Engländer schalten die Zwangs-Pornofilter reihenweise ab

pornoDie von der Politik erzwungenen Internetsperren gegen Pornografie in Großbritannien werden von den Nutzern nicht angenommen, ergibt eine Studie der Medienaufsichtsbehörde Ofcom über das sogenannte “familienfreundliche Network Level Filtering” hervor.

Die Studie sagt, dass nur vier bis acht Prozent der Neukunden großer britischer Provider die voreingestellten Jugendschutzsysteme aktiv lassen. Kein Wunder, wenn die Filter so schlecht gemacht sind, dass jede fünfte Internetseite von ihnen blockiert wird – und das bei weitem nicht alles Pornoseiten. Das hatten Britische Bürgerrechtler jüngst bekannt gemacht.

Die Leute schalten die Filter nicht etwa weg, weil sie gierig auf Pornos sind, sondern weil die Filter unendlich dumm gemacht sind. Benutzen Sie das Wort “Sextant” in ihrem maritimen Onlineshop, ist der für diese Filter zum Online-Sex-Shop mutiert – und wird natürlich gesperrt.

Im März hatte es auch die Uni Zürich probiert – und ist auch gescheitert, Deutsche Politiker schreien aber immer noch nach diesem Unsinn…

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Mittwochs in Lüdinghausen: Die Hit Mix Company baut auf

DSCF4221Die Hit Mix Company aus Hagen macht ab 19 Uhr Live-Musik und baute dafür gerade die Technik wie immer bei “Mittwochs in Lüdinghausen”gegenüber dem Lüdinghauser Rathaus mitten auf der Steverbrücke auf. 

DSCF4223Letzte Woche waren geschätzt knapp 500 Besucher am Steverstrand. Da das Wetter auch heute wieder ideal ist, dürften wohl wieder viele Leute kommen und die Musik genießen. Die Veranstaltung wird gegen 22 Uhr zu Ende sein.

Ein Klick auf die Bilder zeigt sie im Vollbildmodus, mit einem weiteren Klick kann man sie in voller Auflösung ansehen.

Die Bilder wurden mit meiner Fujifilm Finepix S1600 aufgenommen. Download mit vollen 4.000 x 3.000 Bildpunkten Auflösung und Verwendung des Fotos im Internet gegen Quellennachweis.

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Mozilla veröffentlicht Mailprogramm Thunderbird 31

thunderbirdMozilla hat soeben ein umfangreiches Update seines freien Mailprogramms Thunderbird veröffentlicht. Thunderbird 31 verbessert die Autovervollständigung von E-Mail-Adressen und behebt viele bekannte Fehler des Programms, wie die Fehlerliste von Mozilla zeigt.

Wer sich wundert, dass die Versionsnummer des Mail-Programms von 24.6.0 direkt auf 31 springt, muss da den Browser Firefox aus gleichem Hause berücksichtigen, der aktuell auch die Versionsnummer 31 trägt. Eine Art Familienzusammenführung – und genau anders herum als bei PHP 6/7.

Thunderbird aktualisiert sich normalerweise selbst. Auf Mozillas Downloadseite steht das Programm für die Betriebssysteme Windows, Mac OS und Linux zum kostenlosen Download bereit.

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Mittwochs in Lüdinghausen: Puppenspiel und Hit Mix Company

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Foto: Lüdinghauser Steverstrand Copyright 2013 Dr. Martin Merz

Die zweite Veranstaltung im Rahmen der Serie “Mittwochs in Lüdinghausen” läuft heute am Steverstrand gegenüber dem Lüdinghauser Rathaus.

Ab 16:30 gibt es Puppenspiel für Kinder, um 19 Uhr spielt dann die Hit Mix Company aus Hagen. Die Veranstaltung endet um 22 Uhr.

Außer Musik gibt es auch etwas zu essen und zu trinken und last not least auch kostenloses WLAN…

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Teure Dockingstation für Surface Pro 3 von Microsoft

surface-pro-3-dockingstationAb sofort bietet Microsoft eine Dockingstation für sein schon im Mai vorgestelltes 12-Zoll-Tablet Surface Pro 3 an. Interessierte können sie jetzt in Microsofts Onlineshop für den satten Preis von 200 Euro vorbestellen. Die Auslieferung soll zum 12. September erfolgen.

Für den Preis bekommt man heute schon ein komplettes Notebook, aber Kleinweich versucht echt, den Leuten für nichts als ein Stück Plastik mit einem halben Dutzend Zusatzbuchsen 200 Euro abzuknöpfen, um aus einem sowieso schon sehr teuren Tablet ein Notebook ohne Tastatur und Maus zu machen?

Schon zur offiziellen Präsentation in New York hatte Microsofts das Surface Pro 3 als vollwertigen Notebook-Ersatz beworben. Mit der Dockingstation soll es sich dem Unternehmen zufolge “im Handumdrehen in einen Desktop-PC” verwandeln.

Auch das ist natürlich völliger Marketing-Blödsinn – wer benutzt schon einen Desktop-PC ohne Maus und Tastatur? Oder versuchen Sie mal, Ihr Buchhaltungs- oder Fakturierprogramm durch Betatschen des Bildschirms zu steuern und messen die Zeit, die Sie für einen Buchungsvorfall oder eine Rechnung brauchen.

Noch schlimmer ist das für Internet-Programmierer, die nicht nur mit einem, sondern mit einem halben oder vollen Dutzend Programme von Entwicklungsumgebung über FTP-Programm, Datenbanklösung und Browser bis hin zum Grafikprogramm gleichzeitig arbeiten müssen.

Wer solche unerfüllbaren Erwartungshaltungen schürt, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Kunden in Scharen weglaufen. Gerade musste Microsoft erst die Entlassung von 18.000 Mitarbeitern verkünden – und einen Plan für die Zukunft (außer Cloud-Angeboten, die verantwortungsvolle Unternehmen wegen Microsofts Kooperation mit der NSA sowieso nicht nutzen) hat der Softwareriese nicht. Gute N8, Microsoft!

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