Dein Chromecast im Rickroll? Neuer Raspberry PI Hack zeigt Gefahrenpotential

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Dass die erstaunlich einfache Art und Weise, auf die der Chromecast mit dem heimischen Netzwerk verbunden wird, zu Hacks und Spässen einlädt, war zu erwarten. Nun ist es also soweit. Eine feindliche Übernahme ist möglich.

 

Besitzer eines Chromecast sind sich in der Regel klar darüber, dass einmal Zugang gewährten Geräten auch die Möglichkeit eröffnet wird, den Videodongle zu übernehmen; doch genauso kann man diese Übernahme ja auch jederzeit wieder rückgängig machen. chromecast-590x323

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Etwas anders verhält es sich eben bei dem Raspberry Hack “Rickmote Control“, denn diesem kann so ohne Weiteres die Macht nicht mehr entzogen werden. Im Kern flutet der Raspberry PI dabei den Chromecast mit Aufforderungen, sich vom Netzwerk zu trennen, womit dieser dann überfordert ist und den Setup-Vorgang neu startet. So bringt der Raspberry den Chromecast dann in das eigene Ad-hoc-Netzwerk, womit der Einfluss des Besitzers futsch ist.

Zum Einen würde eine Änderung der Routine das Problem lediglich verschlimmbessern, wie engadget schreibt. Zum Anderen bestehe für den Angreifer wegen der relativ schwachen Reichweite der Chromecast-Dongles aber auch die Gefahr, schnell ertappt zu werden, so dass man insgesamt erstmal nichts daran ändern werde.

Sollte also einmal ein fremder Übergriff passieren und man sieht sich mit einer Playlist Rick Astley Lieder konfrontiert, fragt am besten mal beim direkten Nachbarn, ob der der dazu vielleicht einen Faible hat, oder Ähnliches ;)


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Samsung macht sich schon vor Erscheinen über das iPhone 6 lustig

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In einem aktuellen Galaxy S5 Werbespot macht sich Samsung über das iPhone 6 lustig – noch bevor dieses überhaupt erschienen ist: Inhaltlich geht es in dem Video um den angeblichen „Display-Neid“ von iPhone-Nutzern – angesichts der größeren Bildschirme von Android-Flaggschiffen wie dem Galaxy S5 mit 5 Zoll und mehr. Warum warten, bis Apple endlich ein iPhone mit größerem Display herausbringt, wenn es doch bereits zahlreiche Highend-Smartphones mit großen Screens gibt, so die Aussage. Wir zeigen Euch den Spot hier.

Samsung knüpft mit dem Spot an die Kampagne “The next big Thing is already here” an. Samsung setzt darauf, dass immer mehr iOS-Nutzer zu Android-Geräten wechseln aufgrund der größeren Bildschirme von Galaxy S5 und Co:


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Sony Xperia Z2-Update verbessert Akkuleistung, Performance und Sprachqualität

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Besitzer eines Sony Xperia Z2 können sich derzeit über ein Update freuen, das zahlreiche Neuerungen mitbringt: Verbessert werden damit unter anderem die Sprachqualität beim Telefonieren und die Ladegeschwindigkeit – insbesondere bei niedrigem Akkustand. Das Android 4.4-Update für das Xperia Z2 trägt die Versionsnummer 17.1.2.A.0.314 und kommt auf alle Geräte weltweit. Es ist auch in Deutschland bereits erhältlich.

Sony stellt das Update hier vor. Auch Touch-Funktionalität und Reaktionszeit“ wurden verbessert – neben diversen Fehler-Behebungen.  Je nach Netzbetreiber könnte es aber auch noch einige Wochen dauern, bis das Update bei jedem ankommt. Im Netz finden sich bereits zahlreiche positive Nutzerberichte zu dem Update.

Ob das Update schon bereit steht, können Besitzer  eines Sony Xperia Z2 in den Geräte-Einstellungen prüfen. In den Einstellungen klickt ihr auf „Über dieses Telefon“ und dann auf „Softwareupdate“ und  „Systemupdates prüfen“. Die zweite Möglichkeit ist, das Gerät per USB mit einem Rechner zu verbinden und mit der Sony PC Companion Software für Windows oder Sony Bridge für Mac nach Updates zu suchen.

Unseren ausführlichen Test zum Sony Xperia Z2 könnt Ihr hier nachlesen.


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Microsoft: Das kann Windows Phone 8.1

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Mit einer Art Emulator zeigt Microsoft auf einer Website derzeit, was das mobile Betriebssystem Windows Phone 8.1 so alles drauf hat: Vom Arbeiten unterwegs über Low Light-Fotografie und das Transferieren der Daten vom Android-Smartphone oder iPhone bis zum Sprachassistenten Cortana. Microsoft will damit Nutzer, die bisher noch mit anderen Betriebssystemen unterwegs sind, für Windows Phone-Smartphones gewinnen. Was Windows Phone 8.1. alles kann, zeigt Microsoft hier.

Auf der Seite zeigt Microsoft mit einigen Videos, wie die Windows Phone-Features funktionieren. Sprachassistent Cortana ist allerdings derzeit in Deutschland noch nicht nutzbar.

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Mobile Gaming: Nvidia Shield Tablet kurz vor dem Start

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Fans des mobile-Gamings aufgepasst: “Das Ultimative ist nah” – so kündigt Nvidia derzeit das neue Shield Gaming-Tablet an. Auf einer eigens geschaltete Seite zählt Nvidia den Countdown bereits herunter. Am Nachmittag des 22. Juli soll es soweit sein mit der Präsentation. Bei dem Gerät soll es sich um ein 8-Zoll Android-Tablet handeln, das voll auf Spiele zugeschnitten ist und bei der Grafik Maßstäbe setzen will.

EvLeaks zeigt bereits, wie das Nvidia Shield Tablet aussehen soll:

NVIDIA Shield Tablet, 2014 – http://t.co/2cXxqTbcma pic.twitter.com/wZehvhVAbB

— @evleaks (@evleaks) July 17, 2014

 

Weiter soll das Tablet einen Tegra K1 Quad-Core-Prozessor besitzen und ein Full HD Display. Außerdem sollen 2 GB Arbeitsspeicher, 16 beziehungsweise 32 GB (erweiterbarer) Speicher und zwei 5 Megapixel-Kameras verbaut sein.


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Motorola Moto G2 erstmals gesichtet (+techn. Daten)

Trotzdem die LTE-Variante des Moto G Smartphones bei uns gerade erst ausrollt, sind die Neu-Chinesen bereits dabei, das Folgemodell in die Produktion zu bringen. Dennoch – oder gerade deswegen – ist nun ein erstes Bild des “Moto G2” geleakt worden, angereichert mit ein paar Häppchen technischer Angaben.

Wenn man sieht, wie aus der großen Erwartung an ein sogenanntes X-Phone von Google (Übernahme Motorolas 2011) die Zufriedenheit mit einem Mittelklasse-Smartphone geworden ist , fühle ich mich schon irgendwie bestätigt. Noch bevor Lenovo den Handyhersteller Google wieder entriss, war abzusehen, dass die Vorstellungen der Kundschaft nicht würden erfüllt werden können und Motorola daher erstmal ein “normales” Smartphone bringen würde…aber eine “eierlegende Wollmilchsau” kann oder will halt noch niemand bauen.

Wie das Moto G in der zweiten Variante aussieht, sieht man ja im Titelbild. Bezüglich der technischen Angaben lesen wir zum Beispiel bei curved mit Bezug auf die spanische Mallando no Android, dass die Kamera von 5 auf 8 Megapixel aufgebohrt wird und das Moto G2 nun von Haus aus zwei Simkarten aufnehmen kann. Die Plattform soll wieder einen Adreno 305 Grafikchip enthalten, womit das System in etwa so stark sei, wie der Vorgänger auf Snapdragon 400 Basis. Das Display ist mit 1280 x 800 im ordentlichen Standardbereich, und genau da will man ja auch das Moto G2 ansiedeln; eben als Mittelklasse-Smartphone. Dazu passt dann auch der angeblich angepeilte Preis für von 169 (199 mit LTE) Euro. Nur, wann die Modelle in den Handel resp. nach Europa kommen, das wusste erstmal noch niemand.


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Apple iPhone 6: Das Saphirglas-Display im ultimativen Schleifpapier-Härtetest (Video)

YouTuber Marques Brownlee hat bereits vorab ein Bauteil eines iPhone 6-Displays in die Finger bekommen und demonstriert derzeit in Videos die Haltbarkeit des neuen Saphirglas-Displays. In seinem aktuellen Video muss sich das neue iPhone-Display einem Schleifpapier-Härtetest stellen. Warum das Display Messer oder Schlüssel kratzerfrei aushält und wie es bei Schleifpapier aussieht, seht ihr in dem Video.

Das iPhone 6-Displayglas ist härter als das des iPhone 5S. Es besteht jedoch anscheinend nicht aus purem Saphir-Displayglas, da Apple einen Kompromiss aus Biegsamkeit und Härte eingehen musste.

Saphir kommt im iPhone bereits bei Kamera- und Touch-ID-Abdeckung zum Einsatz – etwa beim iPhone 5S. Der Saphirglas Entsperr-Button wird nicht einmal durch das Sandpapier zerkratzt – im Gegensatz zum iPhone 6-Display, das dem Sandpapier nicht standhält, wie das Video zeigt.

iPhone 6 Sapphire: Explained!

In diesem Video hatte Brownlee bereits das Display massiv gebogen – ohne dass es zerbricht:

iPhone 6 Sapphire Crystal Display!


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Video: So lange hält das Samsung Galaxy S5 im Ultra-Energiesparmodus durch

Mit dem Auto in 7 Tagen mehr als 3500 Meilen durch die USA von der Ostküste zur Westküste – mit dem Galaxy S5 und nur einer einzigen Akku-Ladung: Diese „One Charge Challenge“ hat Samsung nun unternommen, um zu zeigen, wie gut der Ultra-Energiesparmodus des Smartphone-Flaggschiffs Galaxy S5 beim Akkusparen hilft. Samsung richtet seinen Blick damit auf den Schwachpunkt vieler Smartphones: die Akkuleistung. Viele Nutzer kennen das Problem, dass auch aktuelle Top-Smartphones täglich an die Steckdose müssen. Samsung hat den Test in einem Werbespot dokumentiert. Wir zeigen Euch das Video hier.samsung galaxy s5 - ultra power saving mode2

Was das Galaxy S5 in den 7 Tagen ohne Aufladung alles leisten musste, hat Samsung genau dokumentiert – wohl um dem Verdacht zu entgehen, den Test geschönt zu haben: 86 Textnachrichten, 119 Fotos und 4 Minuten Video und 16 Minuten Gesprächszeit, so die Ecktdaten des Tests.

So funktioniert der Galaxy S5 Ultra-Energiesparmodus:

Das Display schaltet in eine Art Graustufen-Modus, um den Stromverbrauch des Displays zu senken. Datenverbindungen wie Bluetooth oder WLAN werden deaktiviert. EDGE, HSPA und LTE werden lediglich aktiviert, wenn man das Display des Geräts anschaltet. Nur der Browser, Telefonieren und SMS sowie eine wenige wichtige Anwendungen stehen im Energiesparmodus zur Verfügung. Viele Apps hingegen funktionieren nicht.

Wäre ein solcher Ultra Energiesparmodus ein Grund, zum Galaxy S5 zu wechseln? Habt ihr den Ultra Power Saving Mode bereits testen können? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Samsung Galaxy S5 – One Charge Challenge: Coast to Coast

Und einen weiteren Vorteil des Galaxy S5 erwähnt Samsung am Ende noch – den austauschbaren Akku. Genug Power also, mit einem Ersatz- Akku für den Weg zurück…


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HP und die Tablets: 3x Neu von Huawei?

Der US Computerriese HP bringt eine Reihe neue Tablets auf den Markt, zu denen 7 und 8 Zoll große “Slates” und zwei unterschiedliche 10 Zoll Modelle gehören. Diese erinnern allerdings nicht ganz zu Unrecht an einige “alte Bekannte”.

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Zugegeben, auch die Huawei Mediapad sind ja noch recht frisch im Handel, doch dass die neuen HP Tablets ausgerechnet auf diesen basieren sollen, ist dennoch eine Überraschung.

Wie mobilegeeks.de berichten, sind die beiden kleinen Modelle baugleich bis auf die Größe. Die Displays lösen jeweils mit 1280×800 Punkten auf und es komm ein QuadCore SoC mit 1,6 GHz Takt zum Einsatz. 1 GB Arbeitsspeicher und 16 GB Flashspeicher sind zwar nicht besonders viel, letzterer lässt sich aber per MicroSD Karte erwetern und es gibt ein LTE-Modem obendrein. Die Gehäuse werden wohl aus Alu sein und der Endpreis soll voraussichtlich bei rund 300 Euro liegen, heißt es noch zu diesen “Slate 8 Plus” genannten Neulingen.

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Das 10 Zoll große “HP Slate 10 Plus” ist mit einem genauso hoch auflösenden Display und einigen Zutaten auch nicht sehr viel anders, zumindest auf den ersten Blick. Der im Innern werkelnde K3V2 QuadCore SoC mit 1,5 GHz könnte aber ganz interessant sein, handelt es sich doch um eine Eigenentwicklung von Huawei. Mit 1cm Bauhöhe und 640 Gramm Gewicht ist es für ein 10 Zoll Tablet wohl auch nicht zu teuer. Da auch hier LTE-Funk hinzu kommt, sind 320 Euro in etwa so viel, wie auch für Konkurrenzmodelle bezahlt werden müsste.

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FullHD?
Auf ein FullHD Tablet brauchen aber auch HP Kunden voraussichtlich nicht zu verzichten, denn mit dem “HP 10 Plus” (ohne “Slate”) kommt ein solches wohl ebenso bald in die Läden. Die Ausstattung mit 2GB RAM, 5 MP Kamera und 7700 mAh Akku ist gar nicht mal schlecht für den avisierten Preis von 240 Euro. Auf mobilen Datenfunk per LTE muss dafür allerdings verzichtet werden, wie auch der SoC mit 1 GHZ etwas langsam zu sein scheint.

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Wir werden sehen, wie sich das darstellt, wenn die HP Tablets im Handel angekommen sind. Dass die alle mit Android 4.4.2 laufen, war klar, oder?


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chiliGREEN Mobilitas PS1807 Gamer Notebook im Test: Powerhouse aus dem Alpenland

Beim chiliGREEN Mobilitas PS1807 handelt es sich um ein Gamer Notebook mit 15.6 Zoll FullHD Display des Herstellers chiliGREEN aus Österreich. Mit diesem – und einigen anderen Modellen – will der Hersteller erstmals in Deutschland Fuß fassen, so dass sich ein Test anbot. Was das Mobilitas PS1807 uns zu überzeugen über die Berge mitgebracht hat und was von chiliGREEN sonst noch zu erwarten ist, lest in unserem Testbericht.

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chiliGREEN?

So ganz klein kann chiliGREEN eigentlich nicht sein, denn neben dem getesteten Mobilitas PS 1807 hat man noch 5 Gamer Notebooks und 5 weitere Kategorien Notebooks, PCs und Tablet PCs im Programm. Zumindest bei unseren Freunden aus der Gaming-Ecke sind jedoch die Ausstattungsmerkmale bis auf die Displaygrößen und das Betriebssystem nahezu identisch, so dass ein Modell als beispielhaft vorzustellen wohl genügt. Beim Modell “chiliGREEN Mobilitas PS1807″ stellt sich das insgesamt so dar:

Ausstattungsmerkmale / technische Daten / Lieferumfang

  • Bildschirm: 39,62 cm/ 15,6‘‘ FullHD Bildschirm (1920 x 1080 Pixel, entspiegelt)
  • Betriebssystem/Software: Windows 8
  • CPU Unterstützung: Intel® Core™ i7-4700QM Prozessor (3,40 GHz)
  • Chipsatz: Intel® HM87 Express Chipsatz
  • Speicher: 16 GB DDR3 RAM / 4 Speichersockel (max. 32 GB)
  • Grafik: NVIDIA GeForceGTX770M (3 GB DDR5)
  • Festplatte: 1 TB S-ATA Festplatte 2,5“ (9,5 mm) / 120 GB SSD
  • Optisches Laufwerk: 8x Multiformat DVD±Brenner
  • Audio: High Definition Audio 2x 2 Watt Lautsprecher, 1x Subwoofer, Mikrofon
  • Anschlüsse: 3x USB 3.0, 1x USB 2.0, 1x Mikrofon, 1x Kopfhörer, 1x Mini-Display Port, 1x CRT, 1x HDMI, 1x Line-Out, 1x Line-In, 1x RJ-45
  • Kommunikation: Gigabit LAN, Wireless LAN 802.11b/g/n, 3 MP Webcam, Bluetooth
  • Eingabegerät: Tastatur deutsch, Ziffernblock, Multitouch-Touchpad
  • Stromversorgung: 9-Zellen Li-Ion Akku, 7800 mAh(6 Monate Garantie), Externes Netzteil 180 Watt
  • Extras: Kartenlesegerät 4-in-1, Kensington Lock
  • Abmessungen/ Gewicht: Breite 395,4 mm, Tiefe 267,7 mm, Höhe 55,6 mm, 3,7 kg inkl. Akku
  • Lieferumfang: Akku, Netzteil, Treiber-CD, Handbuch, Garantie 2 Jahre chiliGREENPick-up-and-Return Garantie

(weitere Modelle mit 17.3 Zoll FullHD Display und/oder Windows 7 hier)

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Erster Eindruck

Mein erster Eindruck vom chiliGREEN Mobilitas PS1807 war ein gewichtiger. Will sagen: leider war ich zum Zeitpunkt der Anlieferung nicht anwesend und musste den “Österreicher” erst einmal durch den örtlichen Park schleppen, wobei sich dann schon das Gewicht von immerhin 3,7 KG bemerkbar machte. Daran lässt sich – sofern man weiterhin von einem Gamer Notebook sprechen will – auch nicht viel machen. Statt Leistung einzubüßen, nehm ich aber gern ein wenig mehr Gewicht in Kauf.insofern ist das eben noch kein Kritikpunkt.IMG_20140715_214753

Sicher, man könnte eventuell das DVD-Laufwerk einsparen, aber gerade an einem Gamer-Modell wäre das wohl fahrlässig. Im Alltag brauche ich ein solches optisches Laufwerk auch nahezu gar nicht mehr. Software und Spiele wurden in den letzten Jahren aber eben viel auf CD/DVD geliefert bzw. gekauft, so dass diesbezüglich noch Bedarf besteht.

Relativ schwer sind naturgemäß auch das Display und das externe Netzteil, doch kommen wir mal zum visuellen Eindruck. Zwar befindet sich die Hardware – der iCore-i7-4700QM, die Geforce Grafikkarte GTX 770M, die zusätzliche 120 GB SSD für den Hybridmodus, WLAN & Bluetooth Adapter, 16 GB RAM, und, und, und… – hinter einem glänzenden Plastikcover. Aber das sieht gar nicht mal schlecht aus.

Diese Klavierlack-artigen Oberflächen verkratzen in der Regel recht schnell. An den entscheidenden Stellen, wie zum Beispiel an der Handballenauflage, hat chiliGREEN aber Muster eingearbeitet, die einer allzu verkratzten Optik wohl entgegen wirken. Beim abschliessenden Reinigen vor der Rücksendung (es ist ja nur ein Testgerät..) habe ich mit einem sanften Tuch wohl auch das Schlimmste verhindern können, bzw. scheint das chiliGREEN Mobilitas PS1807 etwas stabiler in dieser Hinsicht zu sein, als viele andere seiner Zunft.

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Display

Das FullHD Display ist neben der Top-Plattform und der (hintergrund-)beleuchteten Tastatur das Herzstück des Mobilitas-Grünlings. Nicht nur, dass es eben mit FullHD auflöst (1920 x 1080), handelt es sich bei der aufliegenden Scheibe um glattes, aber entspiegeltes Glas. Dies ist deutlich hochwertiger, weil es Blendeffekte minimiert, ohne gleich verwaschen zu wirken, wie es die matten Bildschirme schon mal gerne machen. Mit (per Smartphone selbst gemessenen) 82 Lux ist dieses ausserdem verdammt hell, so dass man auch im Sommer im Park nicht “in die Röhre guckt”. Mit diesem Display hat chiliGREEN sich jedenfalls einen ersten dicken Pluspunkt verdient, auch wenn es noch keine eigene Touchfunktion aufweist.

Sound

So hell, klar und “krisp” das Display ist, so wummsig, laut und dennoch sauber klingen auch die Boxen am chiliGREEN Mobilitas PS1807. Die beiden Lautsprecher oberhalb des Tastaturbereichs fallen direkt auch optisch auf, da sie mit einem IMG_20140715_214019leicht roten Überzug daherkommen. Sicher fehlt auch diesem Notebook der Bass, wie es für die Geräteklasse so typisch ist, aber selbst da hat man versucht, nachzuarbeiten. Im Innern des Gehäuses hat man eine Art Bassreflexzone geschaffen, die für eine entsprechende Verstärkung sorgt und den Klang raumfüllender erscheinen lässt. Das geht zwar insgesamt ein wenig zu Lasten der Ausgewogenheit in den Mitten, ist für ein Notebook aber ein guter Kompromiss. Die ebenso per Smartphone gemessenen fast 110 Dezibel liessen sich vielleicht sogar noch steigern, aber mein persönliches Ende war da eh erreicht.

Tastatur und Touchpad

Die üppige Tastatur mit abgesetztem Nummernblock hat gute Druckpunkte und sitzt nicht zu locker im Gehäuse. Die zuschaltbare Beleuchtung wird von blauen LEDs geliefert und ist nicht zu hell und nicht zu dunkel. Das Touchpad entspricht allerdings nicht mehr als dem üblichen Standard. Zwei Finger werden wohl erkannt und es gibt auch eine rechte und eine linke Maustaste, eine dritte Maustaste wäre da schon nett gewesen von Zeit zu Zeit. Wer wirklich mit dem System spielen, und es nicht als Desktop-Ersatz gebrauchen will, wird sich aber sicher eh eine Maus anschliessen wollen. Und zur Not lässt sich ja auch noch die P1-Taste am oberen Rand mit der entsprechenden Funktion belegen.

Besonderheiten,Sondertasten,Sondersoftware

Neben den Lautsprechern und den diversen anderen Punkten fällt vor allem noch auf, dass ein Teil der Anschlüsse auf der Rückseite des Rechners platziert wurden. Auch wenn man prinzipiell so eher Gefahr läuft, mit dem Notebook an oder auf den Kabeln rum zu zerren und zu rödeln, ist man einfach variabler. Das Netzkabel kann problemlos nach rechts oder links hinausgeführt werden, an der Seite ist Platz genug für einen großen Lüfterauslass und alle Geräte an den seitlichen USB-Anschlüssen sollten ebenfalls genug Platz haben.

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Außer der frei belegbaren P1-Taste befinden sich am oberen linken Rand noch der “Lichtschalter” für das Keyboard und ein Schalter für den Lüfter. Lässt man diesen zwei Minuten Vollgas laufen (die einzige Einstellung ;) ), kommt aus dem entsprechenden Schlitz nur noch richtig kühle Luft; egal, was man vorher gemacht hat. Während eines Benchmarks oder gar im hitzigen Halo 4 Gefecht schaufelt der kleine Ventilator dem Anwender die nötige Luft ins System, was ein Grund für die recht guten Ergebnisse sein könnte (s.u.).

Auf der rechten oberen Seite befinden sich noch drei weitere Tasten, von denen eine den Flugmodus aktiviert, eine den DVD-Auswurf betätigt und eine das Display ausschaltet. Hinzu kommen zwei kleine Status-LEDs für Num- und Caps-Lock, die wie alle anderen LEDs in einem angenehmen Orange vor sich hin schimmern.IMG_20140715_214508

Software

Auf dem von mir getesteten PS 1807 befindet sich zum Zeitpunkt des Einschaltens ein Windows 8 im Installationsvorgang, das ich nur noch mit meinen Daten füttern muss, ums starten zu können. Das Windows-OS und einige Treiber sind ausserdem auf zwei DVDs beigelegt, was bei deutschen Kunden eigentlich immer gut ankommt. Mit Bulkware, also 30 Tage McAffee-Versionen und dergleichen, hält sich chiliGREEN dankenswerter Weise ebenfalls zurück, so dass keine Programme deinstalliert werden müssen. Vor das Gaming-Vergnügen hat der liebe Gott der Daddelei aber noch die Updateorgie gesetzt, um das Betriebssystem und die Treiber auf den neusten Stand zu bringen.

Rund 10 GB Download und ein paar Stündchen später war aber auch das erledigt – inklusive dem Download diverser Games und Benchmark-Programme aus dem Windows Store und dem Netz. Die für mich als Linux-Anwender schwierige Umstellung auf Windows 8 war in etwa in der selben Zeit geschafft. Dann noch ein paar Plugins und Tools und das Gaming konnte endlich losgehen.

GAAAAAMMMMMMIIIIIIIIIIIINNNNNNGGG & Benchmarks

cinebench_chiligreenSicher, so eine Intel iCore i7-4700QM ist mit ihren 4 echten und 8 virtuellen Kernen eine echte Höllenmaschine, erst recht in Kombination mit einer so guten Grafikkarte wie der Geforce GTX 770M (3GB GDDR5) und einer System-SSD als Datenlieferant. Aber, dass die Spiele, also auch die größeren und aufwändigeren, so dermaßen schnell laden würden, damit hab ich nicht gerechnet.

Ob es wirklich nur an der Leistung des Rechners hängt, oder ob nicht Microsoft auch einen ganz guten Job gemacht hat, sei mal dahin gestellt. Die schwierige Übung vergangener Tage, zwischen Tasks (Programme, Spiele, Hintergrund-Apps) mittels Alt+Tab-Tastenkombination hin und her zu schalten, beherrscht der chiliGREEN Mobilitas PS1807 jedenfalls im Handumdrehen. Es dauert schon eine ganze Weile, bis sich im Hintergrund geöffnete Programme negativ auf die Systemleistung auswirken, was nicht zuletzt auch an den 16 GB Arbeitsspeicher liegt.

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Akkulaufzeiten

Typisch für ein Gaming Notebook sind die erzielbaren Akkulaufzeiten enorm vom Szenario abhängig. Wer unbedingt meint, unterwegs mit höchsten Einstellungen spielen zu müssen, während nebenbei Online-Radio läuft und ein paar Dokumente geöffnet sind, dem geht der Akku schon nach etwas mehr als einer Stunde aus. Lässt man es dagegen langsam angehen, dreht das Display nicht zu hell und schaltet einen Energiesparmodus ein und ungenutzte Geräte aus, kann man schon gut mit dem vierfachen rechnen. Will man da unbedingt noch mehr raus quetschen, müsste wohl im BIOS, das übrigens nicht so einfach zu erreichen ist, die NVIDIA Grafikkarte abgeschaltet werden.

Fazit:IMG_20140715_213733

Zum ersten Mal ist mir ein Testbericht nicht so leicht gefallen, wie er eigentlich zu sein scheint. Das chiliGREEN Mobilitas PS 1807 ist schnell, stark und sieht gut aus. Es hat alle nötigen Features und Anschlüsse, die man von dieser Geräteklasse erwartet und ein klasse Display; und doch. Irgendwas stimmt nicht, hundertprozentig zufrieden bin ich damit nicht. Und das liegt wohl am ehesten am Plastikgehäuse.

Da zeigen sich teilweise Spaltmaße, die dann wieder keine sind, weil man mal wieder auf die silberne Leiste reingefallen ist. Dennoch sind auch ober-/unterhalb dieser Leiste Spaltmaße zu erfühlen, was den Eindruck hinterlässt, man könne “mal eben” mit dem Daumennagel das Gehäuse öffnen. Das stimmt zwar überhaupt nicht, weil Notebookgehäuseteile von innen verschraubt sind und die Tastatur erst raus müsste, etc. Selbst wenn es eben rein faktisch nicht stimmt, ist bei mir so eine Unsicherheit bezüglich dieser Bauweise zurück geblieben, aber da sollte sich besser jeder selbst ein Urteil bilden. Vor Kauf gilt ja prinzipiell, auch mal einen genauen Blick zu werfen.

Kann man mit dieser Silberleiste aber leben und stellt sich nicht so an, wie unsereiner beim Testen, kann man hier schon ein Spielesystem nahezu auf Augenhöhe mit den Marktführern von Alienware und ASUS ROG erhalten. Für dieses kritiklose System müssen zwar zur Zeit auch knapp 1350Euro gegeben werden. Genau diese Zahl ist bei den genannten Konkurrenten aber noch um einiges höher.

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