In weniger als 5 Minuten: Codecs, Treiber und Fonts in Fedora 17 installieren


In weniger als 5 Minuten: Codecs, Treiber und Fonts in Fedora 17 installieren
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Fedora Linux LogoIch hatte ja vor wenigen Tagen geschrieben, dass Fedora 17 “Beefy Miracle” nicht gerade am Anwender-freundlichsten ist. Das bezieht sich natürlich in erster Linie auf Codecs, Treiber, Fonts und so weiter. Einem Windows-Umsteiger kann man eigentlich nicht zumuten, sich das alles mühsam zusammenzusuchen – statt Lust erzeugt das nur Frust und nimmt gleich von Anfang an die Freude am Linuxen.

Fedora 17 GNOME Applications

Fedora 17 GNOME: Applications

Dabei haben sich die Entwickler in den letzten Fedora-Versionen richtig ins Zeug gelegt und mit ein paar Tweaks lässt sich das von Red Hat gesponserte Betriebssystem sogar in unter 3 Sekunden starten. Von Red Hat 9 bis zu Fedora 4 war ich sogar selbst Fedora-Anwender und die Geschwindigkeit von Beefy Miracle ist schon beeindruckend. Das ganze Paket stimmt irgendwie – ja wenn da nicht die Ostereiersuche wäre, um es in einen Rundumglücklich-Desktop zu verwandeln.

Dank des Internets und der Mitteilungsfreude von unixmen.com weiß ich nun, dass sich das Betriebssystem binnen 5 Minuten (hängt wohl von der Internet-Verbindung ab) vervollständigen lässt. Das Ganze hängt von einem Paket mit Namen Autoplus ab, das sich wie folgt installieren lässt:

  1. su -c ‘yum -y –nogpgcheck install http://dnmouse.org/autoplus-1.4-5.noarch.rpm’

Autoplus bietet den Download und die Installation für Multimedia-Codecs, wie zum Beispiel mp3, an.Es bietet auch Applikationen wie Google Earth, das sich nicht in den Standard-Repositories befindet und kann sudo für den aktiven Anwender in Gang bringen.

Als Schriftart adeln die Unix-Männer den Ubuntu-Font. Der in Fedora enthaltene sei zwar schön, aber Ubuntu liefert einen besseren. Wenn man diesen auspackt und in einem Ordner innerhalb des versteckten Ordners .font kopiert, kannst Du diesen nun benutzen. Wer Theming aktivieren möchte, sollte dies laut den Unixmen via yum erledigen und nicht über die Erweiterungs-Webseite gehen – da gibt es sonst einen Bug in Python und die Advanced System Settings lassen sich nicht mehr starten.

In einem Kommentar ist zu lesen, dass man alternativ auch die Repositories von rpmfusion.org verwenden könne. Ich weiß noch, dass ich während meiner Red-Hat- und Fedora-Phase immer auf die Repos von Dag Wieers zugegriffen habe. Seit Fedora 3 ist da aber nichts mehr passiert. Dennoch hat es das Leben in der “Steinzeit und RPM-Hölle” um einiges einfacher gemacht. Am Montag geht es erst einmal für 3 Wochen auf Achse, aber danach bekommt Fedora (17) vielleicht mal wieder eine Chance – man liest ja nur Gutes im Moment darüber. Alleine schon wegen des kommenden UEFI-Problems ist ein Kuscheln mit Fedora vielleicht gar nicht so dumm *denk* … so ein Fedora mit Xfce auf meinem kleinen vielleicht …

Fedora 17 Beefy Miracle

Die GNOME-Edition ist Standard …

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Jürgen (jdo) für bitblokes.de, 2012. |
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